[Intro]
Wie geht der Starke in den Tod?
Der Krieger antwortet:
"Die Haltung, die der Mensch dem Tode gegenüber einnimmt
Zeigt seinen wahren Wert
Der Schwache zittert vor dem Tod
Wie er auch vor dem Leben zittert!"
[Verse I]
Ich bin eingeschlafen, aufgewacht
Hab' nochmal drüber nachgedacht
Darüber geweint, darüber gelacht
Ich warte auf dich, Tag und Nacht
Du hast die Macht zu Kommen, wenn du glaubst, es sei die Zeit
Ich kenne das Leid, weiß bescheid und bin bereit
Für den Fight um mein Leben
Du willst nehmen und nicht geben
Manchmal scheinst du mir ein Segen
Denn ich weiß, du wirst das Beben
Beheben, dem Streben ein Ende setzen
Glaube mir - ich weiß dich zu schätzen
Ich sehe Fetzen des letzten Mals als du kamst
Verstehe, wie du uns durch deine Schwester, die Krankheit, mahnst
Du bahnst dir deine Bahnen, planst für alle Lagen
Abzusahnen, was gegeben von anderer Seite Gnaden
Du kommst gern' am Abend, doch du kommst auch am Morgen
Schaffst und endest Sorgen, niemand ist vor dir geborgen
Du hast Horden von Leuten gedisst, doch wer deine Beute misst
Fürchtet dich nicht, heute ist...
[Chorus]
Ein Guter Tag zu Sterben
Ein Guter Tag zu Sterben
Ein Guter Tag zu Sterben
[Verse II]
Ein guter Tag zum Leben auf des falschen Gottes Erden
Ist ein guter Tag zum Sterben, wo aus Schafen Schlächter werden
Herden werden laufen und versuchen vor dir zu fliehen
Doch dich ganz und gar verdienen wenn sie auf den Knien liegen
Ziehen Wirst Du Sie Von Hier
Ist Es Gnade, Ist Es Gier?
Manchmal spür' ich Sehnsucht schier
Doch dann wieder graut mir vor dir
So sind wir geschaffen, bekannt mit deinen Waffen
Hängend an Strängen, erst an schlaffen, dann an straffen
Affen des Schicksals - Getriebene Der Triebe
Zum ungewollten Leben, das gelegt uns in die Wiege
Auch ich liebe das Leben, doch ich weiß, es wird geehrt
Durch das Wissen um das Schwert
Und wenn es aufgezehrt
Werd' ich direkt vor dir stehn
Dir in die Augen sehn'
Du wirst dich zu denen drehen, die wimmern und flehen
Es wird mir nicht ergehen, wie meinen Brüdern, meinen Schwestern
Ich weiß, morgen ist wie heute - Und heute ist wie gestern...
[Chorus]
Ein Guter Tag zu Sterben
Ein Guter Tag zu Sterben
Ein Guter Tag zu Sterben
[Verse III]
Furcht vor dir ist mir fremd, wie denen, die erblichen
Du denkst, du lenkst mein Sein, doch nein! Ich bin von dir gewichen
Kompromisse mußte ich machen, um das Lachen zu ertragen
Du kannst Plagen wie Feuer entfachen, doch nur die Schwachen werden wagen
Durch Klagen zuzusagen, deinem Fluch, ihrem Verlangen
Mitgefangen, mitgehangen zählt nicht für die, die dich bezwangen
Die Lieder, die wir sangen klangen laut, doch sind vorbei
Wir waren einst zusammen, ich bin gegangen und jetzt frei
Ein Schrei - Es dämmert
Die Nacht bricht herein
Sein oder Nichtsein
Ich geb Acht, ich bin allein
Ein Stein auf meinem Herzen
Sind die Schmerzen überwunden
Die die Anderen bekunden
In Sekunden, Jetzt verschwunden?
Diese Stunden sind so still, doch hab ich Schritte vernommen ?
Ja, du stehst da - Wie du gingst, bist du gekommen
Besonnen Wie Ein Wind, Der Weht
Und Seelen Durch Die Straßen Fegt
Wer Hat An Der Uhr Gedreht
Ist Es Wirklich Schon So Spät ?
[Chorus]
Ein Guter Tag zu Sterben
Ein Guter Tag zu Sterben
Ein Guter Tag zu Sterben